#1 RE: Hindenburg von piet007 10.02.2011 15:19

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In diesem Film geht es um das Luftschiff "Hindenburg."
Die Story dürfte jeder kennen; der Zeppelin fliegt von Deutschland nach Amerika und geht kurz vor der Landung in Flammen auf.

Der Film kam letzten Sonntag und am Montag, es war ein Zweiteiler (wer hätte das gedacht).
Man kann ihn sogar schon auf DVD kaufen.

Mit hat er gut gefallen, ob die Hindenburg wirklich durch statische Ladungen explodiert ist weiß ich nicht, aber es klingt jedenfalls schlüssig.

Das Einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, wie die schwarzhaarige Hauptperson die Wörter 'Bombe' und 'Embargo' ausspricht.


Wer will kann ja auch schreiben, ob er den Film gesehen hat und wie er war.

#2 RE: Hindenburg von Centurio Classicus 10.02.2011 15:52

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passt auch eigentlich nicht hierher
schon das erste Opfer, was glaubt, es ist ein Film, der auf Tatsachen beruht
eine an den Haaren herbeigezogene Story und auch nicht wirklich gut (meine Meinung)

#3 RE: Hindenburg von piet007 10.02.2011 21:35

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Und was glaubst du ist erfunden?

#4 RE: Hindenburg von Centurio Classicus 10.02.2011 22:26

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Ursprünglich war die "Hindenburg" als Helium-Luftschiff konstruiert worden. Helium, unbrennbar, sicher, teurer als Wasserstoff, wurde damals aber nur von den Amerikanern produziert und durfte nicht exportiert werden. Die Deutschen hatten sich immer wieder vergebens bei der US-Regierung für eine Lockerung des Helium-Embargos eingesetzt.
Für das fiktive "Hindenburg"-Drama wurden diese Fakten geschickt zu einer abenteuerlichen Story verarbeitet.
Für zusätzliche Spannung (und gelegentliche Verwirrung) sorgt im Film ein zweites Motiv: hochbrisante Angriffspläne der Luftwaffe, die sich an Bord der "Hindenburg" auf dem Weg nach New York befinden.
Wie es wirklich war, davon berichten zahlreiche historische Quellen. Am frühen Abend ist die "Hindenburg" fast am Ziel. Aber wegen eines Gewitters verzögert sich ihre Landung.
19.08 Uhr. Das Luftschiff beginnt planmäßig zu sinken. 19.21 Uhr. In 60 Meter Höhe kommt es am Haltemast zum Stehen, die Landetaue werden abgeworfen. 19.25 Uhr. Plötzlich geht ein heftiger Ruck durch die "Hindenburg". Ist ein Seil gerissen? Nein! Feuer! Es breitet sich rasend schnell über das ganze Schiff aus.
Von den 97 Menschen an Bord können sich 62 retten, manche nur leicht verletzt. 22 Besatzungsmitglieder, 13 Fahrgäste und ein Mitarbeiter des Hilfspersonals am Boden sterben. Unmittelbar nach dem Unglück berufen die amerikanischen Behörden eine Untersuchungskommission ein. Auch deutsche Vertreter sind beteiligt. Wahrscheinliche Unglücksursache laut Bericht: Entzündung eines brennbaren Luft-Wasserstoff-Gemisches durch elektrostatische Entladung.

Was letztlich genau zu Brand und Absturz führte, konnte bis heute niemand mit letzter Sicherheit feststellen.

Fazit:
Die Personen wurden ihren Rollen angepasst.
Bombe ist eher unwahrscheinlich.
Die elektrischen Eigenschäften den Lackanstrichs der Außenhülle - mit Cellon, einem mit Aluminium vermischten Harzlack wurden gar nicht erwähnt.Nur wegen des Cellons konnte sich die starke statische Aufladung der Außenhülle aufrechterhalten - und wurde nicht über die Hanfseile abgeleitet. So sei es zur "tödlichen Spannungsdifferenz" gekommen, die schließlich zum Funkenschlag geführt haben müsse. Angesichts des Gaslecks an Bord war dieser fatal.

offizielle Version:
Ein gerissenes Seil hatte beim Landeanflug eine der Gaszellen des Riesen aufgeschlitzt, die sich in der Mitte des gewaltigen Rumpfs befanden. Wasserstoff entwich in den Innenraum, wo sich ein leicht brennbares Gas-Luft-Gemisch bildete.Um Viertel nach sechs Uhr Ortszeit beginnt der Landeanflug des Giganten, der von der gewittrigen Atmosphäre bereits statisch aufgeladen ist. Sechs Minuten später werden die Halteseile zu Boden geworfen. Sie dienen dem Bodenpersonal dazu, das Luftschiff festzuhalten und am Boden zu manövrieren. Diesmal aber nieselt es, die Seile werden nass und damit elektrisch leitfähig. So wirkt der nasse Hanf wie eine Erdung für das Aluminiumgestell im Inneren der "Hindenburg", eine Ladungsdifferenz wird über sie abgeleitet.

Die Hülle bleibt elektrisch geladen. Um 18.25 Uhr wird der Spannungsunterschied so groß, dass ein Funke überspringt. So stellt der Untersuchungsbericht die als am wahrscheinlichsten angesehene Ursache dar
(aus Spiegel online)

Detailansicht der Hindenburg

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